Auf folgendes musst Du achten, bei mir bin ich auf debian-unstable vorgegangen. Allerdings nutze ich gnus oort (v.0.06, relativ aktuell aus CVS):
Du brauchst ein Verzeichnis /home/<user>/Maildir
Der exim-delivery-teil (falls Du es auch aufgesplittet haben solltest, wie ich), muss folgende Direktiven enthalten:
In Transport:
address_directory: driver = appendfile no_from_hack prefix = "" suffix = "" # soweit noch standard - hier kommt der erste Teil: maildir_format
Dann noch folgendes unter Router:
userforward:
driver = appendfile ;;die uebrigen habe ich auf standard gelassen,
;; hier ist der wichtige teil:
directory_transport = address_directory
Damit wird exim angewiesen, wenn ein Pfad (abschliessendes / ) im .forward des users liegt, den directory_transport zu benutzen, der wiederum die mail in dem in .forward angegebenen Pfad in der INBOX ablegt.
Eigentlich ganz einfach. Wenn man erstmal Verstanden hat, dass imapd eben gerade nicht in /var/spool/mail/<user> nach neuer Mail sucht, sondern nur in Maildir in der INBOX...
'(gnus-secondary-select-methods
'(
(nnimap "home"
(nnimap-server-port 143)
(nnimap-address "localhost")
(nnimap-list-pattern "*")
;; (nnimap-stream ssl)
;; mit ssl ist der port ueblicherweise 993
(nnimap-expunge-on-close always))
;; other nnimap servers
(nnml ""))
)
;; nnml sollte dann eigentlich nicht mehr erforderlich sein...
(setq nnimap-need-unselect-to-notice-new-mail t)
;; bin mir nicht ganz sicher, ob dies erforderlich ist, werde ich
;; aber erst morgen testen...
(setq nnimap-split-inbox
'("INBOX" ))
(setq nnimap-split-predicate "UNDELETED")
;;(setq nnmail-split-fancy nil)
(setq nnimap-split-rule 'nnimap-split-fancy
nnimap-split-fancy (quote
(|
(to "postmaster@foo.de" "INBOX.foo")
;; usw. Die splitregeln kannst Du 1:1 von nnmail uebernehmen, nur
;; die Zielgruppe mit dem Prefix INBOX. ergaenzen.
Dann kommt noch der unangenehmste Part, dass eben die "alten" nnmail-mails natuerlich auf den imap-server sollen.
Hier eine Empfehlung von Kai Grossjohann:
Mail aus foo nach imap verschieben:
G m INBOX.foo RET nnimap RET
;je nach Name des imap-servers hier angeben - in meinem Fall home RET
j nnml:foo RET
C-u RET
;; ggf. RET bei grossen Gruppen (siehe gnus-large-newsgroup)
M P a
B m nnimap+<servername, s.o.>:INBOX.foo RET
q
Bei umfangreichen Gruppen kann das schon mal 15-30 Min dauern, je nachdem.
Und: imap-Zugriff selbst von lokal ist doch merklich langsamer als nnmail. Aber das duerfte zu erwarten gewesen sein, da ja alles nicht direkt mit Files, sondern eben ueber eine tcp-Verbindung abgewickelt wird.